Online-Erfah­rungs­aus­tausch zum Nach­hal­tig­keitscheck — 26. Okto­ber 2022

Am 26.10.2022 hat das Nach­hal­tig­keits­fo­rum Ham­burg einen Erfah­rungs­aus­tausch zum Nach­hal­tig­keitscheck veranstaltet.

Ein Nach­hal­tig­keitscheck soll alle poli­ti­schen Vor­ha­ben anhand der 17 UN-Nach­hal­tig­keits­zie­le auf ihre Nach­hal­tig­keit und Zukunfts­fä­hig­keit hin über­prü­fen. Kers­tin Bock­horn, Lei­te­rin der Stabs­stel­le Nach­hal­tig­keit der BUKEA Ham­burg hat die Ver­an­stal­tung mit einem Gruß­wort ein­ge­lei­tet. Anschlie­ßend hat Kath­rin Jan­sen, Bera­te­rin für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung, das vom Nach­hal­tig­keits­fo­rum Ham­burg ent­wi­ckel­te Kon­zept eines Nach­hal­tig­keitschecks für Ham­burg vor­ge­stellt. In den anschlie­ßen­den Vor­trä­gen und Dis­kus­si­ons­bei­trä­gen von Lin­da Krebs (Umwelt­mi­nis­te­ri­um Baden-Würt­tem­berg), Vivi­ka Lem­ke (Staats­kanz­lei Schles­wig-Hol­stein) und Isa­bel Mey­er (Umwelt­mi­nis­te­ri­um Nord­rhein-West­fa­len) wur­den die mög­li­che Aus­ge­stal­tung und Anwen­dung eines Nach­hal­tig­keitschecks auf föde­ra­ler, natio­na­ler sowie kom­mu­na­ler Ebe­ne breit beleuch­tet. Mode­riert wur­de die Ver­an­stal­tung von Dani­el Eckert, wis­sen­schaft­li­cher Refe­rent beim Nach­hal­tig­keits­fo­rum Hamburg.

Unter ande­rem wur­den dabei fol­gen­de Fra­gen dis­ku­tiert: Wie kön­nen Vor­ha­ben struk­tu­riert und sys­te­ma­tisch nach­hal­tig gestal­tet wer­den? Wel­che Rah­men­be­din­gun­gen muss es dafür in Län­dern und Kom­mu­nen geben? Wie kön­nen Zivil­ge­sell­schaft, Wis­sen­schaft und Bürger*innen in einen Dia­log um eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ein­be­zo­gen wer­den? Was bedeu­tet das für Akteur*innen aus Poli­tik und Verwaltung?

Die voll­stän­di­ge Auf­zeich­nung der Ver­an­stal­tung mit den Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen und wei­te­ren span­nen­den Bei­trä­gen kann hier ein­ge­se­hen wer­den: 

Die Refe­ren­tin­nen kom­men­tie­ren die Ver­an­stal­tung folgendermaßen:

Wir dan­ken allen Refe­ren­tin­nen und Zuschauer*innen für die Teil­nah­me! Wir freu­en uns dar­auf, im wei­te­ren Aus­tausch mit der Ham­bur­ger Ver­wal­tung und Poli­tik von den Erfah­run­gen ande­rer Bun­des­län­der zu pro­fi­tie­ren und uns wei­ter stark für einen Nach­hal­tig­keitscheck in Ham­burg zu machen. Hier­zu wird das Nach­hal­tig­keits­fo­rum Ham­burg eine Zusam­men­fas­sung des Kon­zept­pa­piers zum Nach­hal­tig­keitscheck in Ham­burg zeit­nah veröffentlichen.

 

Hin­wei­se und Fra­gen aus dem Publikum:

  • In Thü­rin­gen wird ein Nach­hal­tig­keitscheck spe­zi­ell für Kom­mu­nen ent­wi­ckelt mit einem Online-Tool und der Dif­fe­ren­zie­rung für Einsteiger*innen und Fort­ge­schrit­te­ne. Modell­kom­mu­nen tes­ten die­sen der­zeit. Ergeb­nis­se soll­ten Anfang / Mit­te 2023 vorliegen.
  • Hin­weis auf Nach­hal­tig­keits­prü­fun­gen auf kom­mu­na­ler Ebe­ne: Die Stadt Bonn hat eine Check­lis­te zur nach­hal­ti­gen Bau­leit­pla­nung mit Prüf­fra­gen eingeführt.
  • Das Orga­ni­gramm der Ham­bur­ger BUKEA fin­den Sie hier.
  • Den Wer­de­gang von Kath­rin Jan­sen fin­den Sie hier.
  • Frau Krebs hat kei­ne Kennt­nis davon, ob der “N!Check” aus Baden-Würt­tem­berg ein geschütz­ter Begriff des Lan­des Baden-Würt­tem­berg ist.

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