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Zeitenwende in der Rüstungsindustrie – Wo bleibt die Transparenz?
9. Dezember @ 18:00 – 19:30
Die Bedrohungslage in Europa sowie die schwierige Situation in der Ukraine erfordern eine schnelle Umsetzung von Aufträgen. Die Auftragssummen sind hoch, der Lieferdruck groß. Das System steht unter Druck. Ist es in der Lage, effizient und korrekt die Anforderungen umzusetzen?
Programm:
Sicherheits- und Verteidigungspolitik hatten in der politischen Diskussion in Deutschland seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 90er Jahre keinen hohen Stellenwert. Dies hat sich durch den Angriff Russlands auf die Ukraine grundlegend geändert. Bereits im Februar 2022 hat der Deutsche Bundestag 100 Milliarden Euro als Sondervermögen für die Bundeswehr zur Verfügung gestellt. In 2024 hat Deutschland erstmals die von der Nato gefordertem 2% des BIP für Rüstungsausgaben erreicht. Für die Zukunft ist eine Steigerung auf 5% jährlich ins Auge gefasst. Damit kommen die deutsche Rüstungswirtschaft, aber auch das staatliche Beschaffungswesen in den Fokus. Die Bedrohungslage in Europa sowie die schwierige Situation in der Ukraine erfordern eine schnelle Umsetzung von Aufträgen. Die Auftragssummen sind hoch, der Lieferdruck groß. Das System steht unter Druck. Ist es in der Lage, effizient und korrekt die Anforderungen umzusetzen?
Wir freuen uns auf einen Vortrag von Peter Conze, Gründungsmitglied von Transparency International in 1993, langjähriges Vorstandsmitglied von TI Deutschland und dort für Verteidigungs- und Sicherheitspolitik zuständig. Peter Conze hat in Deutschland, der Schweiz und in den USA Jura und Politik studiert. Bis 2013 war er für die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit tätig, zuletzt als Direktor für Afrika und dann als Leiter des Regionalbüros in Pretoria.
Eine Anmeldung ist erforderlich: Registrierungsseite – Zeitenwende in der Rüstungsindustrie – Wo bleibt die Transparenz?
