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Kli­ma­flucht! Per­sön­li­che Schick­sa­le und glo­ba­le Verantwortung

22 Sep 2021

Wann? Mitt­woch, 22. Sep­tem­ber 2021, 18 Uhr
Wo? ZOOM, Wir bit­ten um vor­he­ri­ge Anmel­dung unter die­sem Link bis zum 21. Sep­tem­ber. Die Log­in­da­ten wer­den Ihnen recht­zei­tig vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn per E‑Mail übermittelt.

Der DGVN-Lan­des­ver­band Nord und die Außen­stel­le Ham­burg von Enga­ge­ment Glo­bal laden zu einer wei­te­ren digi­ta­len Ver­an­stal­tung im Rah­men unse­rer The­men­rei­he “Kli­ma­flucht” ein. Die­ses Mal set­zen sich unse­re Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten mit per­sön­li­chen Schick­sa­len und den glo­ba­len ethi­schen Impli­ka­tio­nen der durch den Kli­ma­wan­del ver­ur­sach­ten Flucht­be­we­gun­gen auseinander.

Die Kli­ma­kri­se hat mitt­ler­wei­le Aus­wir­kun­gen über­all auf der Welt, wie zuneh­men­de Unwet­ter auch hier­zu­lan­de zei­gen. Doch die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels sind wei­ter­hin extrem ungleich ver­teilt und die beson­ders Leid­tra­gen­den, vor allem in Län­dern des Glo­ba­len Südens, haben oft wenig zum Kli­ma­wan­del bei­getra­gen. Von Kli­ma­ge­rech­tig­keit kann also kei­ne Rede sein.

Sei­en es der Anstieg des Mee­res­spie­gels, Dür­re­ka­ta­stro­phen, Trink­was­ser­knapp­heit oder zuneh­men­de Extrem­wet­ter­er­eig­nis­se – die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels gefähr­den die Lebens-grund­la­ge von immer mehr Men­schen sowie die Ver­wirk­li­chung der Zie­le für Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals) und zahl­rei­cher Menschenrechte.

Immer mehr Men­schen sehen sich daher gezwun­gen, ihre Hei­mat vor­über­ge­hend oder sogar dau­er­haft zu ver­las­sen. Die Schick­sa­le die­ser Men­schen sind zwar sehr unter­schied­lich. Gemein­sam ist ihnen jedoch, dass sie gegen ihren Wil­len aus ihrer Hei­mat ent­wur­zelt wer­den und oft ihr sowie­so gerin­ges Hab und Gut sowie ihre Zukunfts­chan­cen verlieren

Doch noch immer gibt es kaum Unter­stüt­zung für die betrof­fe­nen Men­schen. Zwar exis­tie­ren seit vie­len Jah­ren Kon­zep­te wie das der „Migra­ti­on in Wür­de“ des frü­he­ren Prä­si­den­ten von Kiri­ba­ti, Ano­te Tong, das auf eine früh­zei­ti­ge Migra­ti­on von Men­schen aus beson­ders vom Kli­ma­wan­del betrof­fe­nen Gebie­ten setzt, bei der die betrof­fe­nen Men­schen ihre Iden­ti­tät und die Kon­trol­le über den Migra­ti­ons­pro­zess behal­ten. Doch schei­tert es an der Bereit­schaft zur Auf­nah­me vor allem von Län­dern des Glo­ba­len Nor­dens und an inter­na­tio­na­len Rege­lun­gen, wes­halb vie­le Men­schen ihre Hei­mat unkon­trol­liert ver­las­sen (wer­den) müs­sen, wenn es eigent­lich schon zu spät ist.

Wie gehen Betrof­fe­ne mit ihrem Schick­sal um? Wel­che Unter­stüt­zung erhof­fen sie sich? Wel­che Ver­ant­wor­tung haben wir in Euro­pa, sie zu unter­stüt­zen? Kann es ange­sichts von „Kli­ma­flucht“ über­haupt so etwas wie Kli­ma­ge­rech­tig­keit geben?

Referentinnen/Referenten: Dr. Kathe­ri­ne Braun, Tsi­ry Rako­to­ari­soa, Prof. Dr. Chris­ti­ne Straehle
Mode­ra­ti­on: Diba Mirzaei

 

Anschlie­ßend kön­nen Publi­kums­fra­gen gestellt werden.

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Details

Datum:
22. September 2021
Zeit:
18:00 - 20:00